Bürger fragen – Dr. Jörg D. Valentin antwortet
Umbauprojekt zum Ikareum: Vorschlag für einen Mittelweg

Anklam — Dr. Jörg D. Valentin be­ant­wor­tet ei­ne Bürgerfrage be­zug­neh­mend auf ⭱ Drucksache 2026/BV/010 mit ⭱ Anlage, be­han­delt am 18. Mai 2026 in der Stadtvertretung von Anklam.

Es ist ver­ständ­lich, dass die Stadtvertretung nicht nur pau­schal Geld frei­ge­ben möch­te, son­dern bei ei­nem gro­ßen und teu­ren Umbauprojekt auch nach­voll­zie­hen will, wie Ausschreibungen und Vergaben im wei­te­ren Verlauf durch­ge­führt wer­den. Schließlich geht es um öf­fent­li­che Gelder, für de­ren Verwendung Politik und Verwaltung ge­mein­sam Verantwortung tra­gen. Gleichzeitig ist eben­so nach­voll­zieh­bar, dass der Bürgermeister dar­auf ach­tet, dass ge­setz­li­che Zuständigkeiten ein­ge­hal­ten wer­den und Vergaben nicht durch po­li­ti­sche Einzelentscheidungen blo­ckiert oder be­ein­flusst werden.

Genau des­halb wä­re jetzt ein Mittelweg sinn­voll. Die Verwaltung soll­te wei­ter­hin ei­gen­stän­dig und rechts­si­cher über Vergaben ent­schei­den kön­nen. Gleichzeitig soll­te die Stadtvertretung re­gel­mä­ßig und trans­pa­rent über den Stand des Projektes in­for­miert wer­den. Dazu könn­ten fes­te Berichte über Kostenentwicklung, Zeitpläne, grö­ße­re Aufträge und mög­li­che Probleme ge­hö­ren. Auch ei­ne früh­zei­ti­ge Information bei be­son­ders gro­ßen oder wich­ti­gen Vergaben wä­re sinn­voll. So wür­de die Stadtvertretung ih­re Kontroll- und Informationsaufgabe wahr­neh­men kön­nen, oh­ne di­rekt in ein­zel­ne Verwaltungsentscheidungen ein­zu­grei­fen. 

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