Bürger fragen – Dr. Jörg D. Valentin antwortet
Grundsteuerreform: Abgerechnet wird zum Schluss

Anklam — Dr. Jörg D. Valentin be­ant­wor­tet ei­ne Bürgerfrage be­zug­neh­mend auf den Presseartikel, er­schie­nen am 07. April 2026 in der re­gio­na­len Tageszeitung Nordkurier.

Ein Jahr nach der Grundsteuerreform bleibt das tat­säch­li­che Aufkommen der Stadt rund 12.000 Euro hin­ter der ur­sprüng­li­chen Prognose zu­rück, weil das Finanzamt in­fol­ge von Widersprüchen und Neubewertungen die Grundsteuermessbeträge ver­än­dert hat.

Die Stadt kann die Bewertungen und Messbeträge des Finanzamtes nicht selbst steu­ern. Die Stadt soll­te die Hebesätze zu­nächst un­ver­än­dert las­sen und die Entwicklung sys­te­ma­tisch be­ob­ach­ten. Die Verantwortung der Stadt liegt bei ei­nem wirt­schaft­li­chen Umgang mit den ei­ge­nen Hebesätzen und bei ei­ner be­last­ba­ren Haushaltsplanung. 

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