Bürger fragen – Dr. Jörg D. Valentin antwortet
Kommunale Wärmeplanung: Nicht alles, was glänzt

Anklam — Dr. Jörg D. Valentin be­ant­wor­tet ei­ne Bürgerfrage be­zug­neh­mend auf den Presseartikel, er­schie­nen am 06. Dezember 2025 in der re­gio­na­len Tageszeitung Nordkurier.

Die kom­mu­na­le Wärmeplanung wird mit knap­per Mehrheit ver­ab­schie­det. Die po­li­ti­sche Debatte hat sich zu­letzt stark um die Frage ge­dreht, ob mit der Wärmeplanung be­reits ein Anschlusszwang oder ver­bind­li­che Heizvorgaben be­schlos­sen wür­den. Hierfür sind ge­son­der­te Beschlüsse er­for­der­lich, so die nun auf­ge­nom­me­ne Klarstellung.

Gerade nach ei­ner po­li­tisch kon­tro­ver­sen Entscheidung ent­steht Vertrauen nicht durch Mehrheitsbeschlüsse, son­dern durch nach­voll­zieh­ba­re Verwaltungsarbeit. Jedes Wärmenetz, je­de Leitung und je­de kom­mu­na­le Investition ist an­hand ob­jek­ti­ver Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu be­wer­ten. Die Stadt muss nach­wei­sen, dass je­de wei­te­re Entscheidung der Versorgungssicherheit dient und nicht po­li­ti­schem Symbolhandeln. 

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