Bürger fragen – Dr. Jörg D. Valentin antwortet
Grünes Industriegebiet am Bargischower Weg: Die Katze im Sack?

Anklam — Dr. Jörg D. Valentin be­ant­wor­tet ei­ne Bürgerfrage be­zug­neh­mend auf den Presseartikel, er­schie­nen am 25. November 2025 in der re­gio­na­len Tageszeitung Nordkurier.

Die Stadt plant den nächs­ten Schritt zur Entwicklung ei­nes rund 100 Hektar gro­ßen „grü­nen Industriegebiets“. Gleichzeitig stei­gen die pro­gnos­ti­zier­ten Kosten für Erschließung und na­tur­schutz­recht­li­chen Ausgleich auf rund 30 Millionen Euro, wäh­rend Förderzusagen und kon­kre­te Unternehmensansiedlungen wei­ter­hin un­si­cher sind.

Bevor Millionenbeträge in Erschließung und Ökopunkte flie­ßen, ist der Stadtvertretung be­last­bar nach­zu­wei­sen, dass Finanzierung, Förderkulisse und lang­fris­ti­ge Folgekosten den Haushalt der Stadt nicht dau­er­haft be­las­ten. Externe Rechtsberatung kann hier sinn­voll sein, er­setzt aber kei­ne be­last­ba­re Steuerung in­ner­halb der Stadtverwaltung. 

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